Mit der Geburt eines Babys wird eine neue Familie geboren. Idealerweise tritt das Neugeborene aus einer paradiesischen, schützenden Höhle in eine ihm unbekannte Welt und findet dort Halt, Liebe und Geborgenheit. Die Eltern halten ihr Baby glücklich und erfüllt in ihren Armen. Sie alle genießen diesen Anfang zu dritt. Das Vertrauen, das ein Kind durch die Nähe und die liebevolle Zuwendung seiner Eltern bekommt, wird es ein Leben lang in sich tragen.
Vielleicht beginnt das Leben zu dritt aber schon in der Schwangerschaft mit Zweifeln, Unsicherheiten, Ängsten oder Aggressionen. Nach der Geburt geraten Eltern häufig an den Rand der Erschöpfung; eine Zeit, in der die Paarbeziehung leidet und eigene Interessen auf der Strecke bleiben. Manche Babys reagieren mit heftigem Weinen, ständigem Schreien oder mit Ess- und Schlafstörungen. So gelangen Eltern leicht in einen Kreislauf von Bemühung, Frustration und Verzweiflung. Sie sind verunsichert im Umgang mit ihrem Kind, zweifeln an ihrer Kompetenz und verlieren ihr intuitives Gefühl im Kontakt mit ihrem Kind. Das Zusammenspiel zu dritt ist gestört.

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